kfz-betrieb: e.GO Mobile AG: Die Brennstoffzelle zum Elektroauto

Die e.GO Mobile AG will noch in diesem Jahr in die Brennstoffzellen-Forschung und -Entwicklung einsteigen. Gemeinsam mit der Proton Motor Fuel Cell GmbH mit Sitz in Puchheim bei München soll dazu das Joint Venture e.GO REX gegründet werden. Dieses Gemeinschaftsunternehmen soll ein kompaktes, großserientaugliches Brennstoffzellensystem mit 22 bis 30 kW als Reichweitenverlängerer (Range Extender) entwickeln.

Ziel ist, das System ab dem Jahr 2021 serienreif zu haben, um es dann sowohl im Elektro-Kleinbus e.GO Mover einzusetzen und es auch als Umrüstsatz für andere Hersteller bereitzustellen. Der Mover ist ein automatisiert fahrender Bus für 14 Passagiere, den die e.GO Mobile AG zusammen mit ZF entwickelt und der ab 2019 produziert werden soll.

Die Brennstoffzelle des Range Extenders liefert dabei nur den durchschnittlichen Energiebedarf für die Ladung der Batterie. Da der E-Motor nicht direkt angetrieben wird, kann sie theoretisch in vielen Fahrzeugen eingesetzt werden. „Dadurch ist es wesentlich leichter, das System zu industrialisieren“, erklärte Günther Schuh, Vorstandschef der e.GO Mobile AG. Es könne so massenhaft und damit günstig produziert werden.

Ein erster Erprobungsträger für das Brennstoffzellensystem wird laut Schuh derzeit aufgebaut. Ab 2021 sollen bis zu 15.000 e.GO Mover jährlich mit dem Range Extender ausgerüstet werden.

 

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